«(Hack)Brett, (Orgel)Pfeife, (Alp)Horn»: Uraufführung volkstümliches Oratorium

15.11.2026 | 17:00 Uhr - 18:30 Uhr
Konzert Volkstümlich
Evang.-ref. Kirche Wetzikon
Evang.-ref. Kirche Wetzikon
https://saengerbund-wetzikon.ch/
Was anfangs noch ein spontaner Gedanke zwischen Musikern war, hat schnell grosse Begeisterung ausgelöst. Aus vielen Gesprächen ist ein konkretes, faszinierendes Projekt gewachsen, dessen Umsetzung nun weit fortgeschritten ist: Der Sängerbund Wetzikon organisiert im November 2026 in Zusammenarbeit mit der Musikkirche Neumünster Zürich ein einzigartiges Konzert die Uraufführung eines Werks seines Dirigenten Grégoire May unter dem Titel

«(Hack)Brett, (Orgel)Pfeife, (Alp)Horn».

Die Idee besticht durch ihre Verbindung von Gegensätzen: Die historische Orgel der Tonhalle Zürich, heute in der Neumünster-Kirche beheimatet, trifft auf die ursprünglichen Klänge der Schweizer Volksmusik. Daraus entsteht ein neuartiges «volkstümliches Oratorium», das erzählerische Elemente des klassischen Oratoriums mit Jodel, Hackbrett, Alphorn, Büchel und Chorgesang verwebt. Der Sängerbund Wetzikon und der Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ZH (bekannt für sein hochstehendes Niveau innerhalb der Volksmusikszene) bilden dabei das chorische Fundament. Die Auftritte finden statt am 14. November in Zürich und am 15. November in Wetzikon.
Den roten Faden bildet eine alte Schweizer Märchengestalt aus dem Grimm-Märchen «Die drei Sprachen»: Ein junger Walliser, den sein Vater für töricht hält, weil er von seinen Reisen keine nützlichen Erfahrungen mitbringt – sondern nur die Sprachen der Tiere. Doch was wie eine Geschichte des Scheiterns beginnt, führt ihn auf einem abenteuerlichen Weg durch die Schweiz und weit darüber hinaus – begleitet von Froschquaken, Hundegebell und Vogelgesang, die ihm mehr verraten, als je ein Mensch geahnt hätte. May hat den Inhalt dieses bezaubernden Märchens mit einer Reihe schon bestehender, passender Lieder zusammengeführt zu einem volkstümlichen Oratorium.
Für dieses Vorhaben konnte ein hochkarätiges Ensemble gewonnen werden, dessen Mitglieder sowohl in der klassischen Szene als auch in der Volksmusik verankert sind:
- Grégoire May (künstlerischer Leiter der beiden Chöre), Dirigent, Sänger und Komponist des «Volksmusik-Oratoriums»
- Nicolas Senn (Hackbrett), nicht nur ein anerkannter Solist seines Instruments, sondern auch einem breiten Publikum als bekannter Fernsehmoderator («Potzmusig») in der Schweiz ein Begriff;
- Zacharie Fogal (Tenor), wohnhaft in Wetzikon, international gefeierter Oratorien-Sänger und leidenschaftlicher Volksmusiker;
- Terence Reverdin (Jodler), wohnhaft in Wetzikon, beeindruckender Jodler mit klassischem Hintergrund;
- Yannick Wey (Alphorn/Büchel), der musikwissenschaftliche Expertise mit der Praxis der Volksmusik-Tradition verbindet;
- Martin Rabensteiner (Orgel), Konzertorganist und Leiter der Musikkirche Neumünster mit Wurzeln in der Südtiroler Blasmusik.
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